Klassen

FÜR JEDES BEDÜRFNIS DIE PASSENDE KLASSE

Wenn Sie Ihre Leidenschaft für große Lkws zum Beruf machen wollen oder planen, in der Personenbeförderung tätig zu werden, dann können Sie mit dem Erwerb eines Führerscheins der Klassen C oder D den Grundstein hierfür legen. Wir begleiten Sie auf dem Weg zu Ihrem Führerschein für Lkw oder Bus. Die theoretische Ausbildung besteht aus dem Grundstoff und einem für die Fahrzeuge dieser Klassen spezifischen Zusatzstoff. Der Praxisteil umfasst neben der Grundausbildung auch eine bestimmte Anzahl an Sonderfahrten, sodass Sie schon während der Ausbildung lernen, in verschiedenen Situationen zu fahren. Hierzu zählen Überlandfahrten, Autobahnfahrten und Fahrten in der Dunkelheit. Gewinnen Sie Sicherheit in Theorie und Praxis mithilfe unserer erfahrenen Fahrlehrer, die Sie optimal auf die Prüfung vorbereiten. 

Hier möchten wir Ihnen einen ersten Überblick über die verschiedenen Führerscheinklassen geben. Gerne informieren wir sie in einem persönlichen Gespräch ausführlich. 

UNSER MOTTO UND LEITFADEN

Kundenzufriedenheit durch Qualität und Service ist unser ständiger Antrieb 

LKW UND LASTZÜGE

Mit einem Führerschein der Klassen C1, C1E, C und CE können Sie nicht nur Lkws und Lastzüge, sondern auch Einsatzfahrzeuge der Polizei, der Feuerwehr oder des Technischen Hilfswerks, Sanitätsfahrzeuge oder spezielle Verkaufsfahrzeuge fahren. Damit eröffnet Ihnen der Erwerb des Führerscheins vielfältige berufliche Perspektiven. Zur beruflichen und gewerblichen Nutzung sind zusätzlich zur bestandenen Führerscheinprüfung eine Grundqualifikation sowie regelmäßige Weiterbildungen nach dem Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz notwendig, die wir Ihnen ebenfalls anbieten. Gerne informieren wir Sie über Inhalte, Termine und Fördermöglichkeiten. 

Voraussetzung für den Erwerb eines Führerscheins der Klassen C1, C1E, C und CE ist unter anderem eine Gesundheitsprüfung und eine augenärztliche Untersuchung. Die Fahrerlaubnis wird in den Klassen C und CE jeweils für 5 Jahre erteilt, zur Verlängerung sind eine erneute Gesundheitsprüfung und eine augenärztliche Untersuchung notwendig. Die Klassen C1 und C1E sind bis zum 50. Lebensjahr gültig und müssen danach verlängert werden. Sie können bereits ein halbes Jahr vor Erreichen des Mindestalters mit der Ausbildung beginnen, damit Sie Ihren Führerschein rechtzeitig in der Tasche haben. 

Führerscheinklasse C1: 

Die etwas leichteren Lastkraftwagen mit mehr als 3,5 Tonnen, aber maximal 7,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse (zGM) dürfen Sie mit einem Führerschein der Klasse C1 fahren. Anhänger sind dabei bis maximal 750 kg erlaubt. Ausgeschlossen sind Fahrzeuge, mit denen mehr als acht Personen befördert werden können oder die unabhängig von der Personenzahl für die Personenbeförderung konzipiert sind, also den Klassen D oder D1 angehören. 

Voraussetzungen: Führerschein der Klasse B, Mindestalter 18 Jahre 

Ausbildung und Prüfung: theoretischer und praktischer Teil 

Theorie: 6 Doppelstunden Grundstoff, 6 Doppelstunden spezifischer Stoff 

Praxis: Grundausbildung und 5 Sonderfahrten (3 Überlandfahrten, 1 Autobahnfahrt, 1 Fahrt bei Dunkelheit) 

Führerscheinklasse C1E: 

Mit einem Führerschein der Klasse C1E dürfen Sie Fahrzeuge der Klasse C1 auch mit einem Anhänger über 750 kg zGM fahren, insgesamt darf die Kombination jedoch 12 Tonnen nicht überschreiten. Dies gilt ebenfalls für Fahrzeuge der Klasse B, die Sie mit einem Schein der Klasse C1E auch mit Anhängern von über 3,5 Tonnen fahren dürfen. 

Voraussetzungen: Führerschein der Klasse C1, Mindestalter 18 Jahre 

Ausbildung und Prüfung: nur praktischer Teil 

Praxis: Grundausbildung und 5 Sonderfahrten (3 Überlandfahrten, 1 Autobahnfahrt, 1 Fahrt bei Dunkelheit) bzw. 8 Sonderfahrten bei gemeinsamer Ausbildung in den Klassen C1 und C1E 

Bei Bestehen der Prüfung sind die Führerscheinklassen BE sowie für Inhaber der Klasse D1 auch D1E miteingeschlossen. 

Führerscheinklasse C: 

Ein Führerschein der Klasse C berechtigt zum Führen der schweren Lkws mit einer zulässigen Gesamtmasse von über 3,5 Tonnen, auch mit Anhänger bis maximal 750 kg. Ausgeschlossen sind Fahrzeuge, mit denen mehr als acht Personen befördert werden können oder die unabhängig von der Personenzahl für die Personenbeförderung konzipiert sind, also den Klassen D oder D1 angehören. 

Voraussetzungen: Führerschein der Klasse B. Mindestalter 21 Jahre bzw. 18 Jahre, wenn beispielsweise eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer/ zur Berufskraftfahrerin oder zur Fachkraft im Fahrbetrieb absolviert wird oder die Grundqualifikation nach dem Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz erfolgt ist. 

Ausbildung und Prüfung: theoretischer und praktischer Teil 

Theorie: 6 Doppelstunden Grundstoff, 10 Doppelstunden spezifischer Stoff 

Praxis: Grundausbildung und 10 Sonderfahrten (5 Überlandfahrten, 2 Autobahnfahrten, 3 Fahrten bei Dunkelheit) 

Bei Vorbesitz der Klasse C1 reduzieren sich die notwendigen theoretischen und praktischen Stunden. 

Der Führerschein der Klasse C umfasst auch die Klasse C1. 

Führerscheinklasse CE: 

Wer schwere Lkws auch mit einem Anhänger mit über 750 kg zGM fahren möchte, benötigt einen Führerschein der Klasse CE. 

Voraussetzungen: Führerschein der Klasse C. Mindestalter 21 Jahre bzw. 18 Jahre, wenn beispielsweise eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer/ zur Berufskraftfahrerin oder zur Fachkraft im Fahrbetrieb absolviert wird oder die Grundqualifikation nach dem Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz erfolgt ist. 

Ausbildung und Prüfung: theoretischer und praktischer Teil 

Theorie: 6 Doppelstunden Grundstoff, 4 Doppelstunden spezifischer Stoff 

Praxis: Grundausbildung und 10 Sonderfahrten (5 Überlandfahrten, 2 Autobahnfahrten, 3 Fahrten bei Dunkelheit) bzw. 14 Sonderfahrten bei gemeinsamer Ausbildung in den Klassen C und CE 

Wer die Prüfung für die Klasse CE besteht, erwirbt damit automatisch die Klassen BE, C1E, T und bei Vorbesitz der Klasse D auch DE. 

BUSSE

Kleinbusse und Omnibusse dürfen Sie mit einem Führerschein der Klassen D1, D1E, D und DE fahren. Auch hier eröffnen sich interessante berufliche Möglichkeiten zum Beispiel im Linienverkehr oder in der Reisebranche. Da Sie gerade bei der Beförderung von Personen eine große Verantwortung tragen, ist zur Erlangung eines Führerscheins in diesen Klassen neben der augenärztlichen Untersuchung ein Eignungsnachweis in Form eines arbeitsmedizinischen Gutachtens oder einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) beizubringen.

Die Fahrerlaubnis ist auch hier jeweils auf fünf Jahre befristet und kann durch die Wiederholung oben genannter Untersuchungen verlängert werden. Für die gewerbliche Nutzung Ihres Führerscheins benötigen Sie eine Grundqualifikation sowie regelmäßige Weiterbildungen nach dem Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz. Beginnen können Sie auch hier mit der Ausbildung bereits ein halbes Jahr vor Erreichen des Mindestalters. 

Führerscheinklasse D1: 

Sie dürfen mit einem Führerschein dieser Klasse Busse bis maximal 8 m Länge fahren, auch mit einem Anhänger bis 750 kg, und maximal 16 Fahrgäste befördern. 

Voraussetzungen: Führerschein der Klasse B, Mindestalter 21 Jahre bzw. 18 Jahre, wenn eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer/ zur Berufskraftfahrerin oder zur Fachkraft im Fahrbetrieb absolviert wird. 

Ausbildung: theoretischer und praktischer Teil 

Theorie: 6 Doppelstunden Grundstoff, 10 Doppelstunden spezifischer Stoff 

Praxis: 41 Stunden Grundausbildung und 38 Sonderfahrten (19 Überlandfahrten, 12 Autobahnfahrten, 7 Fahrten bei Dunkelheit) 

Reduzierung der notwendigen Stunden bei Besitz des Führerscheins über 2 Jahre bzw. bei Vorbesitz der Führerscheinklasse C oder C1 

Führerscheinklasse D1E: 

Wer zusätzlich zu einem Fahrzeug der Klasse D1 einen Anhänger mit mehr als 750 kg zGM fahren möchte, benötigt einen Führerschein der Klasse D1E. 

Voraussetzungen: Führerschein der Klasse B und D1, Mindestalter 21 Jahre bzw. 18 Jahre, wenn eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer/ zur Berufskraftfahrerin oder zur Fachkraft im Fahrbetrieb absolviert wird. 

Ausbildung und Prüfung: nur praktischer Teil 

Praxis: 4 Stunden Grundausbildung und 5 Sonderfahrten (3 Überlandfahrten, 1 Autobahnfahrt, 1 Fahrt bei Dunkelheit) 

Mit bestehen der Prüfung haben Sie automatisch auch den Führerschein der Klasse BE. 

Führerscheinklasse D: 

Mit einem Führerschein der Klasse D dürfen Sie Kraftfahrzeuge fahren, die für die Beförderung von mehr als acht Personen konzipiert sind, auch mit einem Anhänger bis maximal 750 kg. 

Voraussetzungen: Führerschein der Klasse B, Mindestalter 24 Jahre. Abweichende Altersgrenzen sind bei einer Ausbildung zum Berufskraftfahrer/ zur Berufskraftfahrerin oder zur Fachkraft im Fahrbetrieb sowie nach erfolgter Grundqualifikation bzw. beschleunigter Grundqualifikation möglich. 

Ausbildung und Prüfung: theoretischer und praktischer Teil 

Theorie: 6 Doppelstunden Grundstoff, 18 Doppelstunden spezifischer Stoff 

Praxis: 45 Stunden Grundausbildung und 44 Sonderfahrten (22 Überlandfahrten, 14 Autobahnfahrten, 8 Fahrten bei Dunkelheit) 

Reduzierung der notwendigen Stunden bei Besitz des Führerscheins über 2 Jahre bzw. bei Vorbesitz der Führerscheinklasse C, C1 oder D1 

Wer den Führerschein der Klasse D besitzt, hat gleichzeitig auch die Fahrerlaubnis nach D1 erworben. 

Führerscheinklasse DE: 

Auch hier gibt es wieder die Möglichkeit, Fahrzeuge der Klasse D mit einem Anhänger, der die zGM von 750 kg übersteigt, zu fahren. Dies ist mit der Führerscheinklasse DE möglich. 

Voraussetzungen: Führerschein der Klasse D, Mindestalter 24 Jahre. Abweichende Altersgrenzen sind bei einer Ausbildung zum Berufskraftfahrer/ zur Berufskraftfahrerin oder zur Fachkraft im Fahrbetrieb sowie nach erfolgter Grundqualifikation bzw. beschleunigter Grundqualifikation möglich. 

Ausbildung und Prüfung: nur praktischer Teil 

Praxis: 4 Stunden Grundausbildung und 5 Sonderfahrten (3 Überlandfahrten, 1 Autobahnfahrt, 1 Fahrt bei Dunkelheit) 

Der Führerschein der Klasse DE schließt die Fahrerlaubnis für die Klassen BE und D1E ein. 

Grundqualifikation und Weiterbildungen 

Wenn Sie Ihren Lkw-Führerschein beruflich nutzen wollen, sind ebenso wie bei der gewerblichen Personenbeförderung die Vorgaben des Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetzes (BKrFQG) zu beachten, nach dem im Vorfeld eine Grundqualifikation bzw. eine beschleunigte Grundqualifikation absolviert werden muss. Diese soll eine erhöhte Sicherheit im Straßenverkehr gewährleisten. Die Grundqualifikation besteht aus einer umfangreichen Prüfung mit einem vierstündigen theoretischen Teil und einem dreieinhalbstündigen praktischen Teil vor der IHK. Bei der beschleunigten Grundqualifikation besuchen Sie einen Unterricht, der Ihnen umfassende technische Kenntnisse und Informationen zu einer sparsamen Fahrweise vermittelt und der mit einer 90-minütigen theoretischen Prüfung vor der IHK abschließt. Hierfür ist der Besitz des Führerscheins nicht Voraussetzung. Wir bereiten Sie gerne auf die Prüfungsinhalte vor, damit Sie erfolgreich in Ihre berufliche Zukunft als Lkw- oder Busfahrer starten können. 

Damit Sie Ihre erworbenen Kenntnisse regelmäßig auffrischen können, sieht das Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz zudem regelmäßige Weiterbildungen für gewerbliche Lkw- und Busfahrer vor, die aus fünf Modulen mit jeweils sieben Stunden bestehen. Jedes Modul muss innerhalb eines Fünf-Jahres-Zyklus einmal besucht werden. Buchen Sie die Weiterbildungsmodule bei uns, wir vermitteln Ihnen die Inhalte spannend, sodass Sie in unseren Kursen trotz Ihrer beruflichen Erfahrung immer wieder etwas Neues lernen können und an zusätzlicher Sicherheit gewinnen. Eine Prüfung muss nicht abgelegt werden. 

Die Inhalte der einzelnen Module für Lkw-Fahrer wollen wir Ihnen hier vorstellen. 

Modul 1: ECO-Training 

Eine wirtschaftliche und sparsame Fahrweise ist nicht nur für Fahrer und Arbeitgeber von großer Bedeutung, sondern auch wichtig für die Umwelt. Lernen Sie in unserem Perfektionstraining mehr darüber, welchen Einfluss Sie als Fahrer auf den Verbrauch und die Fahrzeugkosten haben. Wir informieren Sie unter anderem über alternative Antriebe und den Nutzen von Fahrassistenzsystemen. Lernen Sie weiterhin, wie Sie mit verschiedenen Fahrwiderständen umgehen. Mit unserem ECO-Training können Sie einen übermäßigen Verschleiß am Fahrzeug vermeiden und Einsparpotenziale nutzen. 

Modul 2: Kontrollgeräte und Sozialvorschriften 

Wer täglich auf der Straße unterwegs ist, muss die gesetzlichen Rahmenbedingungen und Vorschriften genau kennen, auch wenn sich Änderungen ergeben. Eine regelmäßig wiederkehrende Auffrischung kann also nicht schaden, um unangenehme Überraschungen vermeiden. Erfahren Sie in diesem Modul alles über die Funktionsweise digitaler Kontrollgeräte und darüber, welche Dokumente Sie unterwegs bei sich haben müssen. Wir bereiten Sie optimal vor, damit Sie in Kontrollsituationen auf der sicheren Seite sind und gelassen reagieren können. 

Modul 3: Sicherheit im Fokus 

Im Straßenverkehr sind Sie für Ihre eigene Sicherheit und die der anderen Verkehrsteilnehmer verantwortlich. Viele Unfälle sind durch richtiges Agieren und Reagieren vermeidbar. In diesem Modul lernen Sie, Gefahrensituationen rechtzeitig zu erkennen und richtig damit umzugehen. Wir helfen Ihnen dabei, Ihr eigenes Fahrverhalten realistisch einzuschätzen und informieren Sie über mögliche Unfallursachen. Auch sicherheitsrelevante Systeme wie ESP und ROP sind Gegenstand dieses Moduls. Sie erhalten wertvolle Tipps, um Unfallrisiken möglichst zu vermeiden. Nach der Teilnahme an diesem Modul werden Sie auch kritische Situationen souverän meistern können. 

Modul 4: Der Kunde im Mittelpunkt 

Als beruflicher Fahrer haben Sie auch immer wieder Kontakt zu Kunden und können somit zu einer hohen Kundenzufriedenheit und zum positiven Image des Unternehmens, für das Sie fahren, beitragen. Begeistern Sie Ihre Kunden mit Zuverlässigkeit und zusätzlichen Serviceleistungen. In diesem Modul bekommen Sie neue Ideen dazu. Zufriedene Kunden bleiben Ihnen erhalten und sind somit letztlich auch ausschlaggebend für einen sicheren Arbeitsplatz. Neben interessanten Informationen zur Kommunikation und zum Umgang mit Konflikten lernen Sie auch etwas zur Vermeidung von Arbeitsunfällen und zum Thema Kriminalität im Zusammenhang mit dem Lkw-Verkehr. 

Modul 5: Ladungssicherungs optimieren 

Die richtige Sicherung der Ladung ist nicht nur wichtig, um materielle Schäden an Fahrzeug und Transportgut zu vermeiden, sondern dient auch der eigenen Sicherheit und der der anderen Verkehrsteilnehmer. Daher muss hier gewissenhaft vorgegangen werden, auch wenn es schnell gehen soll. Bei uns erfahren Sie alles über die verschiedenen Arten der Ladungssicherung, über die richtige Sicherung von Flüssigkeiten und Schüttgütern sowie über die Gefahren beim Be- und Entladen. Nur mit umfassenden Kenntnissen in diesem Bereich können Sie die Sicherung korrekt und zeitsparend durchführen. Werden Sie mit uns Profi im Bereich der Ladungssicherung und Kontrollen werden Sie künftig nicht mehr aus der Ruhe bringen.